Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Meppen

Hier gelangen Sie direkt zum Inhalt der Seite.

 

Hauptnavigation:


Inhalt: Baggerung im unteren Vorhafen der Schleuse Herbrum

21.03.2012

Nach der letzten Wasserinjektion Ende Januar 2011/Anfang Februar 2012 müssen in diesem Winter wiederum Baggerarbeiten im unteren Vorhafen der Schleuse Herbrum durchgeführt werden. Bedingt durch die geringen Niederschläge im Oktober und November 2011 war die Leichtigkeit und Sicherheit der Schifffahrt erneut stark eingeschränkt. Dieses führte zu einem erhöhten Einsatz des Schwimmgreifers „Emsland“, der Schlickegge „Eisvogel“ und eines kleinen WI- Gerätes „Insa“ der Fa. Meyer &van der Kamp, Varel.

Durch die veränderte Tidebewegung von 3,5 Std. Flut und 9 Std. Ebbe wird ständig Schlick in den unteren Vorhafen der Schleuse Herbrum getragen.


Da in den Sommer- und Herbstmonaten die Tide-Rückflussgeschwindigkeit sowie der Oberwasserabfluss sehr gering waren, setzen sich mit der Zeit erhebliche Schlickmengen im unteren Vorhafen der Schleuse Herbrum ab. Dieses führt zur Beeinträchtigungen der Leichtigkeit und Sicherheit der Schifffahrt. Wie bereits im Haushaltsjahr 2011 wird die Beseitigung der Untiefen mit Hilfe eines Wasserinjektion- Gerätes (WI- Baggergerät) durchgeführt. Bei dem eingesetzten Baggerschiff befindet sich am Bug des Schiffes (Systeme sind firmenabhängig unterschiedlich) ein Rahmenbalken (Jetrohr) mit einer Vielzahl von Wasserstrahldüsen, die das Baggersediment (Suspendierung) verflüssigen. Durch diese Wasserstrahldüsen wird eine möglichst große Wassermenge in die Gewässersohle mit geringem Druck eingetragen und es entsteht ein Wasser- Sediment- Gemisch. Unter Zuhilfenahme der Spülwirkung der alten- und neuen Schleuse Herbrum wurde ein Ebbstrom erzeugt, der das Gemisch in Richtung Unterwasser abtransportiert. Diese Baggerungen wurden ausschließlich tideabhängig durchgeführt.

Für die Gesamtmaßnahme sind ca. 2 Wochen vorgesehen. Die Maßnahme wird Ende der 12 KW 2012 beendet sein .




Wasserinjektionsgerät Hegemann 2

Einsatz des Wasserinjektionsgerätes „Ms. Jan „der Fa. Meyer &van der Kamp, Varel im unteren Vorhafen der Schl. Herbrum

Klaus Flöter, WSA Meppen